ImDialogmitSethBand2a

"Entweder du erschaffst deine Realität - oder du tust es nicht. Und wenn du es nicht tust, dann bist du immer und überall ein Opfer. Das ist die einzige andere Alternative zum Erschaffen der eigenen Realität! Entweder hat alles einen Grund oder nicht hat einen Grund. Also - entscheide dich für eine Seite". 

Seth zu einem Wissenschaftler

Im ersten Band von IM DIALOG MIT SETH begann Susan M. Watkins ihren faszinierenden Bericht über Jane Roberts' ASW-Klasse. In Band 2 schließt sie nun ihre Schilderung mit einer Darstellung des Höhepunktes der Klasse ab, an welchem die TeilnehmerInnen ernsthaft begannen, Seths Philosophie im täglichen Leben anzuwenden.

In diesem Band finden sich zudem Ratschläge von Seth für eine gute Gesundheit und für Selbstheilung. Des weiteren spricht er über Kannibalismus, Christus, Religionen, Sport und die Wichtigkeit von Spontaneität.

Mit dem Wegzu von Jane Roberts und Robert F. Butts aus der West Water Street 458 in ein anderes Haus in Elmira endeten auch die Klassen. Über die Jahre hinweg trafen sich aber immer wieder einige ehemalige TeilnehmerInnen in Janes und Robs neuem Hügelhaus zu so genannten Un-Klassesn, und oft nahm auch Seth an den Gesprächen teil. Auch davon ist in Teil 2 von IM DIALOG MIT SETH zu lesen.

 

Paperback: 339 Seiten, Preis: 23.90 Euro bei LULU         E-Book: 9.99 Euro bei AMAZON

 


LESEPROBE

AUS KAPITEL 7

WENN'S KEINEN SPASS MEHR MACHT, HÖR AUF DAMIT!
(UND ANDERE ENTHÜLLUNGEN)

 

Irgendwie war die Diskussion ziemlich ernsthaft geworden. Der frische Frühlingswind wehte einen Hauch von Apfelblüten durch Janes Wohnungsfenster, aber trotzdem hatten wir es geschafft, umständlich und mürrisch zu sein. Diane Best war an der Reihe, aus dem bis jetzt unveröffentlichten Manuskript von DIE NATUR DER PERSÖNLICHEN REALITÄT vorzulesen, und aus irgendeinem Grund hatten wir, alle fünfunddreißig Anwesenden, das Gefühl, ein riesiges Gewicht falle aus der Eloquenz von Seths Worten auf uns hernieder. Das Buch beschäftigte sich an jenem Punkt mit der Quelle von Glaubenssätzen und den Annahmen, die unsere private und öffentliche Welt erschaffen.

 

 „Oh Gott“, stöhnte Richie Kendall, als Diane eine Pause machte, um einen Schluck Wein zu trinken. „Was mich hier wirklich aufregt – was mich wirklich auf die Palme bringt – ist, wie einfach das alles ist. Deine Glaubenssätze formen die Realität, nicht wahr? Kein Herumblödeln – es ist einfach so. Aber wenn es so einfach ist, was ist dann geschehen? Warum haben wir es alle vergessen? Wieso sind sich die Leute dessen nicht bewusst? Ich meine, so Vieles auf dieser Welt ist nicht in Ordnung. Und Seth sagt, dass alles, was wir machen müssen, ist, unsere Glaubenssätze zu ändern…“

 „Ja, richtig – alles“, gluckste Jane. Ihr Kichern tönte wie ein Steingewitter. 

 „Denkt doch nur mal darüber nach!“, preschte Richie weiter vor, gefangen in den Qualen des Nachdenkens. „Denkt doch einmal darüber nach! Das ist es, woher die ganze Welt stammt, und wir haben es komplett vergessen!“ Seine Stimme war voller Leidenschaft, und wir alle spürten es. „Warum zum Teufel haben wir uns selbst erlaubt, all das zu tun?“, klagte Richie. „Wie konnten wir alle es zulassen, eine Realität mit all dem Schmerz und Leid, den Kriegen, Hungersnöten und Krankheiten, der ganzen Grausamkeit zu erschaffen, alles das? Es ist einfach verrückt, das Ganze – es ist einfach nur irrsinnig. Ich meine, wie konnten wir es zulassen, dass so etwas geschah? Welche Rechtfertigung kann es überhaupt dafür geben?“
 

 Für einmal herrschte völliges Schweigen. Jane zuckte die Achseln; was konnte sie dazu sagen? „Ich weiß es nicht, Richie; wer weiß, warum? Aber vielleicht wollten wir damit – “ 

 „Was es bedeutet ist, dass wir alle jetzt eine große Verantwortung tragen“, verkündete Allan Demming plötzlich. „Es bedeutet, dass wir die Verantwortung haben, Seths Ideen auf der ganzen Welt zu verbreiten, damit die Leute die Wahrheit begreifen können.“ 

 Jane kniff ihr Gesicht protestierend zusammen. „Nein, Allan, da bin ich mir nicht sicher. Ich denke mir einfach, dass wir die Bücher machen, und wenn die Menschen sie lesen und die Ideen darin brauchen wollen, fein“, sagte sie. „Ich fühle mich sicherlich nicht dafür ‚verantwortlich’, so wie du das meinst – und ich habe nicht vor, einen Kreuzzug zu starten, dass ich allein die Wahrheit habe und niemand anders.“ 

 „Aber das hast du doch!“, klagte Allan und ignorierte den bestürzten Ausdruck auf Janes Gesicht. „Du sagst, dass wir unsere eigene Realität erschaffen, und ich denke, es liegt an den Leuten hier, andere dazu zu bewegen, das Seth-Material zu lesen! Es ist unsere Verantwortung für die Welt, bevor es zu spät ist und wir zerstören…“ 

 Mit einem Ruck setzte Jane ihre Brille ab, und laut erklang Seths vertrautes: „Nun!“  

 „Uh, oh“, grinste Richie, „da kommt es!“ Er lehnte sich voller Vorfreude auf den nun kommenden Sethischen Flammenwerfer nach vorne. Was aber tatsächlich folgte, wurde von denjenigen Mitgliedern, die dabei waren, als eine der größten Glaubenssatz-zerschmetternden „Meilenstein“-Sethsitzungen in den zehn Klassenjahren bezeichnet. 

 „Hört mir zu!“, brüllte Seth uns an. „Ich dränge euch nicht die Verantwortung auf, meine Botschaft in die Welt zu tragen! Ich habe, in eurem Sinne, eine Verantwortung, die ich euch übergebe – wenn ihr schon im Sinne von Verantwortung denken wollt – die Verantwortung, so gut wie möglich euch selbst zu sein, und wenn ihr diese Verantwortung erfüllt, werden die Dinge in eurem Leben richtig sein und eure Aktionen und eure Gefühle in der Welt werden für sich selbst sprechen. Denn wenn ihr euch selbst seid, bringt ihr die Botschaft von Freiheit und Kreativität in die Welt! 

 „Die Welt wird ihren Weg gehen. Es muss nicht euer Weg sein. Es muss nicht mein Weg sein. Aber es könnte ja sein! Die Welt wird diese Ideen so aufnehmen, wie sie will. Ich gebe sie spielerisch, bescheiden und voller Freude, so dass sie wie Samen von einem gigantischen Eichenbaum herunterfallen. Ich sage nicht, dass jeder Mensch einen dieser Samen für sich aufheben und brauchen muss. Ich sage nur: ‚Ich bin.’ Und zu euch sage ich:  ‚Ihr seid.’ 

Und sobald euch diese Klassensitzungen keinen Spaß mehr machen, dann kommt nicht mehr hierher. Und sobald ihr selbst etwas tut, das keinen Spaß mehr macht, dann hört auf damit!"

 


INHALTSVERZEICHNIS


Vorwort zur Jubiläumsausgabe

1. Liebe dein Ego wie dich selbst: Drogen, Religion und manch anderer Lohn der Sünde

2. Zusammensein im All: Klassenträume und gemeinsame Schöpfungen

3. Weitere Expeditionen: Außerkörperliches und die Tore aus Horn

4. Nicht eingeschlagene Wege: Wahrscheinliche Systeme und mögliche Selbst

5. Sie als Wir: Persönlicheiten, die durch die Klasse zogen

6. Wer könntest du denn sonst noch sein? Vergleichende Begegnungen mit Gegenbildern

7. Wenn's keinen Spaß mehr macht, hör auf damit! (Und andere Enthüllungen)

8. Die Frau auf dem alten, violetten Berg. Funktioniert all dieses Zeug wirklich?

9. Niemand kann es besser: Klasse und Un-Klasse und wie es weiterging

Anhang 1: Eine Alpha-Reise

Anhang 2: Auszüge aus der "Großen Halle" von Theodore Muldoon

Anhang 3: Auf der Suche nach der kosmischen Briefkastentante

Anhang 4: Bemerkungen zum Christus-Bewusstsein

Anhang 5: Rechtzeitig in keiner Zeit: Das Ereignis mit dem Zug

Anhang 6: Geburtserfahrungstherapie und die Freude des Werdens


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